Dienstag, 1. Juli 2008

Sensory Appreciation

"Sensory appreciation conditions conception – you can't know a thing by an instrument that is wrong."
(F. M. Alexander, Aphorisms)

Zum Problem der Unzuverlässigkeit der Sinneswahrnehmung.

Montag, 30. Juni 2008

In Silence and Movement

"In silence and movement you can show the reflection of people."
(Marcel Marceau)

Sonntag, 29. Juni 2008

Movement

"In the F. M. Alexander Technique you don´t learn how to move properly. The movement in the lessons is used ONLY in order to check and control whether, when activating the reaction to the stimuli, the habitual reaction to stimuli is neutralized (inhibited), or not."
(Noam Renen, Aphorisms, previously unreleased)

Bewegung dient (in der Alexander-Technik) einzig dem Zweck zu überprüfen, ob die gewohnheitsmäßige Reaktion auf den gegebenen Reiz neutralisiert (inhibiert) worden ist oder nicht.

Sonntag, 8. Juni 2008

Eli Wadler über die Alexander-Technik

In einem 5-teiligen E-Mail-Kurs von Eli Wadler zur Feldenkrais-Methode, den das Veranstaltungszentrum ZIST im Rahmen eines von Eli Wadler geleiteten Feldenkrais-Trainings zurzeit anbietet, lässt sich lesen, was 'die Feldenkrais-Methode von der Alexander-Technik und anderen Körpertherapien unterscheidet'.

"Die Alexander-Technik ist eine der Methoden, die immer wieder mit Feldenkrais in Beziehung gesetzt wird. Der deutlichste Unterschied besteht darin, dass es Feldenkrais um Bewusstheit durch Bewegung geht und F. Alexander um den Moment, bevor die Bewegung beginnt (oder auch nicht beginnt). ..." (Online-Link zum Text: Feldenkrais & Co)

Als ich im September letzten Jahres die obige Definition wagte, war mir sehr bewusst, dass diese Formulierung, so treffend und auf den Punkt gebracht sie mir scheint, bis zur Grenze des Unverständlichen verkürzt ist. Ich bitte dies zu bedenken. Ohne weitere Erläuterungen bleiben solche Sätze unverständlich. Was ich mir in diesem Blog von Zeit zu Zeit glaube erlauben zu dürfen.

Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass dieses Blog gelesen wird!

Sonntag, 1. Juni 2008

Wegen Umzugs ...

... von Hamburg nach Berlin gab´s lang nichts Neues mehr zu lesen hier. Das wird sich bald - versprochen - wieder ändern.

We (Kareen, Magdalena, Michael) have moved from Hamburg to Berlin.

Mittwoch, 16. April 2008

Feldenkrais bei Multipler Sklerose

Artikel lesen

Im Artikel finden Sie einen Link auf einen Videopodcast, in dem Roger Russel erklärt, was die Feldenkrais-Methode bei MS-Betroffenen bewirken kann.

Roger Russel ist Leiter des Feldenkrais-Zentrums Heidelberg.

Montag, 14. April 2008

Entscheidungen

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Bereits sieben Sekunden vor einer bewussten Entscheidung scheint sie unbewusst schon gefallen, zumindest angebahnt zu sein. So Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.

Nature Neuroscience, published online, 13 April 2008

Sonntag, 30. März 2008

Negative Capability

"I mean Negative Capability, that is when man is capable of being in uncertainties, Mysteries, doubts, without any irritable reaching after fact & reason."
(John Keats)

Zitat zu einem Interview mit der Tänzerin und Choreographin Angela Schubot und dem Schauspieler und Alexander-Technik-Lehrer Martin Clausen.

... wenn einer fähig ist, in Unsicherheiten zu sein, in Unerklärlichkeiten, in Zweifeln ...

Samstag, 22. März 2008

Virtuelle Massage

Artikel lesen

Eine virtuelle Massage lindert Phantomschmerzen in amputierten Gliedmaßen ebenso gut wie eine echte. Entdeckt wurde dieser Effekt bei der Untersuchung von Spiegelneuronen, die immer dann aktiv sind, wenn Handlungen anderer Menschen beobachtet werden.

Samstag, 23. Februar 2008

Intelligente Verknüpfung

Der SPIEGEL bewirbt seit kurzem "die größte kostenfreie Recherche-Datenbank im deutschsprachigen Internet". Sie geben "wie bei Google einfach ein Suchwort ein - und bekommen mit einem Mausklick die wirklich relevanten Informationen, die Sie suchen."

SPIEGEL WISSEN, so Mario Frank, Geschäftsführer des SPIEGEL-Verlags, ist "die intelligente Verknüpfung von redaktionellen und lexikalischen Informationen auf höchstem inhaltlichem und technischem Niveau. (...) Erstmals ist es möglich, alle relevanten Informationen zu einem Suchwort aus unterschiedlichen kompetenten Quellen mit einem Klick zu finden."

Probieren wir es aus und geben 'Alexandertechnik' (ohne Bindestrich) in die Suchmaske ein.

Wir erhalten folgenden Eintrag:

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Alexandertechnik Artikel zur Merkliste hinzufügen

(Eutonie)

von dem australischen Schauspieler F. M. Alexander (* 1869, † 1955) entwickelte pädagogisch-physiotherapeutische Entspannungstechnik, bei der minimale passive und aktive Bewegungen als bewusst erlernte Bewegungsabläufe körperliche und seelische Blockaden lösen sollen.

__ __ __


Meine Meinung dazu:

Die Verknüpfung von Alexander-Technik und Eutonie ist nicht korrekt. Die Eutonie(methode) ist ein körperpädagogischer Ansatz, der von Gerda Alexander (1908-1994, geboren in Wuppertal) seit den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt wurde. Auf einem internationalen Kongress in Kopenhagen stellte G. Alexander ihre Methode im Jahre 1959 unter dem Namen "Eutonie" (griechisch: eu = gut, wohl; tonos = Spannung) der Öffentlichkeit vor. Mit der von F. M. Alexander (1869-1955) zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten Alexander-Technik hat sie nichts gemein.

Darüber hinaus: Die Alexander-Technik ist keine Therapie, geschweige denn Physiotherapie, sie ist keine Entspannungstechnik, es geht nicht darum, Bewegungsabläufe bewusst zu erlernen, und es geht nicht darum, mittels Bewegungen körperliche und seelische Blockaden zu lösen.

Montag, 18. Februar 2008

Das Mittel heiligt den Zweck

www.obamawill.com

Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf dürfte entschieden sein.

(Thanks Robert Rickover for the link)

Sonntag, 17. Februar 2008

Workshop mit Yehuda Kuperman

Am Samstag, den 23.2., von 15 bis 19 Uhr, und am Sonntag, den 24.2., von 10 bis 14 Uhr, findet im Yoga-Studio Antara in Weißensee, Berliner Allee 81, 13088 Berlin, ein Workshop mit Yehuda Kuperman statt. Kosten: 50 Euro/Tag, auch einzeln buchbar, für Lehrer der Alexander-Technik, Schüler, Studenten und an der Alexander-Technik Interessierte.

Anmeldungen bitte telefonisch (0177 4 33 22 11, es läuft kein AB!) oder per Mail an workshop(at)alexander-technik-blog.de.

Yehuda Kuperman (Patrick Macdonald 1967) established the first teacher training course in Israel and in 1979 opened the first two teacher training courses in continental Europe.


Mittwoch, 6. Februar 2008

A Sophisticated Form of Rehabilitation

"I recommend the Alexander Technique as an extremely sophisticated form of rehabilitation ... many types of under performance and even ailments, both mental and physical, can be alleviated, some times to a surprising degree, by teaching the body musculature to function differently."
(Nikolaas Tinbergen)

Zusammen mit Karl von Frisch und Konrad Lorenz erhielt Nikolaas Tinbergen 1973 den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie. Seine Nobelpreisrede finden Sie hier.

Dienstag, 5. Februar 2008

Video: Marjorie Barstow

5 Minutes Video

Marjorie Barstow (1899-1995) was trained by F. M. Alexander and was the first person to graduate from his first training course in 1933.

Aphorisms of Marjorie Barstow

Sonntag, 3. Februar 2008

A Written Guarantee

"To make sure of fundamentals once again, I asked Alexander: 'When you tell me to let my head go up and out of your hands, should my response to that be not to do anything?'
'That´s right. You only allow your head to go up, and it will go up. I´ll give you a written guarantee of that. You take care of this point, and I´ll do the rest."
(Binkley, Goddard: The Expanding Self. How The Alexander Technique Changed My Life. London 1993, p. 61)

The book includes both an extensive diary of Goddard Binkley's Lessons with F. M. Alexander 1951-1953 and Notes from the Training Course 1953-1956.

Freitag, 1. Februar 2008

George Bernard Shaw

"Alexander established not only the beginnings of a far reaching science of the apparently involuntary movements that we call reflexes, but a technique of correction and self control which forms a substantial addition to our very slender resources in personal education."
(George Bernard Shaw)

Donnerstag, 31. Januar 2008

Joanne Woodward

"I was dubious about the effects of the Alexander Technique when I first went in to experience it, but I found out almost immediately that the benefits were total - both physically and mentally - and, happily, have also been long-lasting."
(Joanne Woodward)

Dienstag, 29. Januar 2008

The Alexander Technique with Dan Armon

4 Minuten Video ansehen

Dan Armon
leitet die Schule für F.-M.-Alexander-Technik Berlin.

Montag, 28. Januar 2008

Rückenschmerzen lassen sich verlernen

Artikel lesen

Ein kurzer Artikel über die Feldenkrais-Methode.

Die Kunst des Lockerlassens

Artikel lesen

Und ein weiterer Artikel über die Alexander-Technik.

Nadia Kevan ist seit 1993 Professorin für Bewegungslehre und Körperbewusstsein an der Folkwang-Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Essen. Die Alexander-Technik ist Bestandteil des Unterrichtsangebotes der Hochschule. Siehe auch: F.A.Z. vom 3.11.2007: Ein weiter Weg zum Applaus

Sonntag, 13. Januar 2008

What Feels Wrong

"... doing what feels wrong is paradoxically associated with a gradual improvement in the pupil´s general use and functioning."
(Alexander, F. M.: The Universal Constant in Living. New York 1941)

Freitag, 11. Januar 2008

Training

Aus einem Interview mit Prof. Dietmar Schmidtbleicher, Direktor des Instituts für Sportwissenschaften der Uni Frankfurt:

"... Durch Nichtstun oder Wenigtun reduziert sich die Muskelmasse sogar - ab dem 30. Lebensjahr pro Jahrzehnt um fünf bis zehn Prozent.

Das bedeutet, dass wir bis zum 80. Geburtstag im schlimmsten Fall die Hälfte unserer Muskeln verlieren können. Was hilft dagegen?

Das günstigste Anti-Aging-Programm ist Sport. Ein lebenslanges einmaliges Kraft- und ein einmaliges Ausdauertraining pro Woche versetzen Sie in einen Zustand, in dem Sie mit 65 Jahren noch auf 80 Prozent Ihrer Kraft- und Ausdauerleistung sind.

Nur einmal in der Woche soll reichen? Bringt mehr nicht auch mehr?

Eine Studie hat gezeigt: Wenn man einmal pro Woche trainiert, hat man nach acht Wochen 28 Prozent Zuwachs im Bereich der maximalen Kraft. Trainiert man zweimal, sind es 30 Prozent. Bei drei Trainingseinheiten sind es 30,4 Prozent. Und wenn Sie viermal wöchentlich trainieren, sind es nur noch 26 Prozent. Dann machen Sie mehr von den Proteinen kaputt, als Sie nachbilden können."
(Quelle: Reflex 24, Kieser-Training, Zürich 12/2007)

Ich gestatte mir in diesem Zusammenhang ergänzend darauf hinzuweisen, dass das tägliche Maß an moderater körperlicher Bewegung (Gehen etc.) zu Zeiten Alexanders noch deutlich über dem lag, was heute üblich (und statistisches Mittel) ist.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Unmögliches möglich

"Das Unmögliche möglich, das Mögliche angenehm und das Angenehme elegant machen."
(Moshé Feldenkrais)

Eine der bekanntesten und meistzitierten Aussagen Feldenkrais' über Ziele, die er mit seiner Methode zu erreichen sucht.

Samstag, 5. Januar 2008

Präsenz

"Präsent sein bedeutet, eine klare, objektive Umweltwahrnehmung zu haben und gleichzeitig die Lebensprozesse des eigenen Körpers wie Tonus, Zirkulation, Atmung zu spüren. Dies erfordert eine neutrale (angstfreie) Distanz, um die eigenen Reaktionen wach und vorurteilsfrei beobachten zu können."
(Kjellrup, Mariann: Eutonie - Bewusst mit dem Körper leben, München 2000)

Freitag, 4. Januar 2008

A Story through the Feldenkrais Method

6 Minutes Video / Trailer

About this Video: "
A story through the Feldenkrais method / The members of Group-13 is a documentary feature in which a historic meeting is taking place. Group-13 consists of the immediate disciples of Moshe Feldenkrais, who participated in his first course for trainers that took place between the years 1968-1971, and who have not congregated since. (...)
The film invites us to ponder upon the applications of the Method, on a personal and universal scale. The issues, which emerge, are relevant to all viewers - whether they have practiced Feldenkrais or not. (...)
Seven out of the thirteen original disciples participated in the Group-13 reunion: Ruth Alon, Shlomo Efrat, Devora Hisdai, Yochanan Ryverant, Chava Shelhav, Eli Vadler and Bruria Milo, who passed away during the making of this film - which is dedicated to her."

Sieben der dreizehn ersten Schüler Feldenkrais' in einem Dokumentationsfilm (Originallänge 48 Minuten) über die Methode.

Mittwoch, 2. Januar 2008

The World Congress in 1999

6 Minuten Video ansehen

Impressionen vom 6. Internationalen Kongress der Alexander-Technik in Freiburg im Jahre 1999. Director: Daniel Süsstrunk (Eröffnungsrede). Marjory Barlow und Erika Whittaker, beide Absolventinnen des ersten Ausbildungskurses 1931-1934, werden kurz vorgestellt.

Der 8. Internationale Kongress findet 2008 in Lugano statt.

Dienstag, 1. Januar 2008

The Alexander Technique and Meditation

read article

"Those who have engaged in meditation and have also been trained in the Alexander Technique will have seen that there is a close parallel. The Tibetan Lamas claim the capacity to continue meditation in all they are doing. When we have achieved the poise of Alexander's 'primary control', we can maintain it while giving consent to the limbs doing whatever we want. This has the closest relation to sustained meditation. Non-attachment to 'end-gaining' and control of reaction through 'inhibition' of immediate response to stimuli until directions for the primary control are given, is indeed a kind of western yoga. The act of refusing to respond to the primary desire to gain an end becomes the act of responding to the conscious reasoned desire to employ the means whereby the end may be gained. Clearly and obviously this touches everything we do. Here is the clue for breaking habit and lifting into the new. It would have wonderful effect if it could be included as an essential feature in teaching the 'inner game' of skiing, tennis and athletics. It is as basic to real therapy and healthy living as is nutrition through whole and organic food."
(Sir George Trevelyan: Prototypes of Holistic Achievement. About Rudolf Steiner and Matthias Alexander, Exploration into God, 1991)

Sir George Trevelyan war Teilnehmer des ersten Ausbildungskurses, den F. M. Alexander abhielt (1931-1934). Im Jahre 1982 erhielt er den alternativen Nobelpreis.

Montag, 31. Dezember 2007

Einen guten Rutsch! / Happy New Year!

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Wie Wörter die Aufmerksamkeit lenken

Artikel lesen

Ein wesentlicher Bestandteil der Alexander-Technik ist die Lenkung der Aufmerksamkeit mittels Direktiven, die die Konfiguration von Hals, Kopf und Rücken betreffen. Dass Wörter nicht nur Bezeichnungen für bestimmte Objekte sind, sondern dem Gehirn durch Verschieben der Aufmerksamkeit auch bei der Navigation im Raum helfen, haben jetzt Forscher an der Universität von Warwick in Coventry gezeigt.

Estes, Z., Verges, M., & Barsalou, L. W. (in press). Head up, foot down: Object words orient attention to the object's typical location (PDF), Psychological Science, 2008

Dienstag, 25. Dezember 2007

Frohe Weihnachten / Merry Christmas

Die Gewinner der Weihnachtsverlosung werden in den nächsten Tagen benachrichtigt!

Freitag, 7. Dezember 2007

Weihnachtsverlosung! * * *

Einer zu Zeiten der CoachingMails begründeten Tradition folgend, will ich auch dieses Jahr zu Weihnachten etwas Schönes verlosen.

Auf was Sie sich freuen dürfen?

Auf eine Alexander-Technik-Stunde, eine für jeden Gewinner, mehrere davon sind im Topf, bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern in Berlin, Hamburg und München, der Gewinn zeitlich unbefristet einlösbar, auch das Verschenken des Gutscheins ist erlaubt.

Was Sie zu tun haben?

Beantworten Sie einfach folgende Frage und schicken Sie mir Ihre Antwort an weihnachten@alexander-technik-blog.de (Lösungswort reicht!) oder nutzen Sie das Kontaktformular auf meiner Website:

Auf welchem Kontinent wurde der Begründer der Alexander-Technik im Jahre 1869 geboren?


Einsendeschluss ist der 24.12.2007, die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.


Eine wunderschöne, besinnlich-heitere Vorweihnachtszeit und ... viel Glück!

Michael Schürks


Christmas Raffle: Alexander Technique Lessons in Berlin, Hamburg and Munich!

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Really Yours

"There's nothing that you believe that is your own. There's nothing that you think that is your own. Everything you say and do is because of other people, the way you've been brought up. What you've got to do is find out what is really yours in the way of what you think and what you believe."
(F. M. Alexander, in: An Examined Life: Marjory Barlow and the Alexander Technique)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Nackenmuskeln und Aufmerksamkeit

Frisch aus dem Wissenschaftsticker:

Die Muskeln im Nacken reagieren auf eine Verlagerung der Aufmerksamkeit, selbst wenn sich die Blickrichtung nicht verändert. Somit sind sie verlässlichere Indikatoren für eine Fokusverlagerung als die bisher als Maßstab dienenden Augenbewegungen.

Neuromuscular consequences of reflexive covert orienting, Nature Neuroscience, 2007, Vol 10, No 12


Samstag, 24. November 2007

Reliability of the Sensory Register

"Reliability of the sensory register is essential to all who would make permanent changes from unsatisfactory to satisfactory conditions of functioning."
(Alexander, F. M.: The Use of the Self, 1932)

Eine zuverlässige Sinneswahrnehmung ist die Voraussetzung für dauerhafte zufriedenstellende Funktionsveränderungen.

Mittwoch, 21. November 2007

Sensorische Bewusstheit

"Es ist eine bemerkenswerte neurologische Tatsache, dass eine wachsende Körperbewusstheit eine wachsende neurologische sensorische Bewusstheit bedeutet, und dass diese sensorische Bewusstheit der Muskeln Hand in Hand geht mit einer willkürlichen Kontrolle der Muskelbewegungen. Das hängt damit zusammen, dass das sensomotorische System eine 'Rückkopplungsschleife' bildet: wenn man etwas nicht wahrnehmen kann, kann man es nicht bewegen, und je mehr man es bewegen kann, umso besser kann man es auch wahrnehmen. Das ist eine Regel des sensomotorischen Systems, ein fester Bestandteil der neurophysiologischen Grundlagen der somatischen Erziehung."
(Hanna, Thomas: Beweglich sein - ein Leben lang, 1990, Somatics, 1988)

Feeling and moving: the feedback loop of the sensorimotor system.

Montag, 19. November 2007

Fühlen, was man nicht fühlt

Artikel lesen

"Man kann nicht fühlen, dass man nicht fühlt, was man nicht fühlt."
(Keith R. Kernspecht, Großmeister des WingTsun)

You cannot feel that you are not feeling what you don´t feel.

Sonntag, 18. November 2007

Kyuzo Mifune: The Essence of Judo

63 Minuten Video ansehen

Kyuzo Mifune (1883-1965) gilt - neben dem Begründer Jigoro Kano - als der vielleicht größte Techniker, den das Judo je hervorgebracht hat. 1945 erhielt er den 10. Dan. Sein Buch "The Canon of Judo" (erschienen 1960) ist ein Klassiker. Was man hier im Video sieht, ist Judo, wie es gedacht war, und wie es heute kaum irgendwo noch praktiziert wird.

Kyuzo Mifune
, 10th degree black belt, called "God of Judo".

Samstag, 17. November 2007

Alexander Technique: Congress 2004

5 Minuten Video ansehen

Eine Bilderfolge vom 7. Internationalen Kongress der Alexander-Technik in Oxford, England 2004.

Der nächste, 8. Internationale Kongress findet statt vom 10. bis zum 16. August 2008 in Lugano in der Schweiz.

Freitag, 16. November 2007

Nachahmer

"Der Nachahmer verdoppelt nur das Nachgeahmte, ohne etwas hinzuzutun oder uns weiter zu bringen."
(Johann Wolfgang von Goethe)

Beispiele für Nachahmungen im industriellen Bereich finden Sie hier. Was ärgert, ist weniger die Dreistigkeit als die beschämende Einfallslosigkeit.

Donnerstag, 15. November 2007

Alexander-Technik in Paris

1 Minute Video ansehen

Ein Blick in die Ausbildungsklasse der École Technique FM Alexander de Paris pour professeurs. Die Schule wird geleitet von Odyssée Gaveau.

Mittwoch, 7. November 2007

Alexander Technique and Movement

"For F. M. Alexander the 'Movement' (visible movement) was no more than an indicator, or a mirror, for the general Use of the Self (psycho-physical entity); the reflection of the brain activity - the mental attitude towards life - through the medium of the body."
(Noam Renen, Aphorisms)

Die (sichtbare) Bewegung offenbart bloß, wie jemand sich selbst (als psycho-physische Einheit) gebraucht.


Montag, 5. November 2007

Thomas Hanna: Sensomotorische Amnesie

"Es ist eine Tatsache, dass unser sensomotorisches System im Laufe unseres Lebens ständig mit spezifischen Muskelreflexen auf die täglichen Belastungen und Traumata reagiert. Diese Reflexe rufen, wenn sie wiederholt ausgelöst werden, gewohnheitsmäßige Muskelverspannungen hervor, die wir - willkürlich - nicht entspannen können. Diese Muskelkontraktionen werden mit der Zeit so vollkommen unwillkürlich und unbewusst, dass wir schließlich nicht mehr wissen, wie wir uns frei bewegen können. Das Ergebnis sind Steifheit, Schmerzen und ein eingeschränkter Bewegungsspielraum. Dieser durch Gewöhnung herbeigeführte Zustand mangelnden Erinnerungsvermögens wird als sensomotorische Amnesie bezeichnet."
(Hanna, Thomas: Beweglich sein - ein Leben lang, 1990, Somatics, 1988)

Sensory Motor Amnesia is the loss of full ability to accurately sense and move muscles — loss of ideal neuromuscular control of our posture and movement. It often leads to pain, and always leads to less comfort, freedom, and ease in our movements.

Donnerstag, 1. November 2007

Ida Rolf: It is always in the neck

"If you are really sick, there is always what the chiropractors would call a lesion and what Rolfers would call an imbalance. The cranial osteopaths would call it a ligamentous articulating strain, or something of that sort. But it is always in the neck. You never say, I am sick, except there´s a misery in the neck. You may say, I have trouble with my knee, or my hip, or something of this sort. But you will never have the acute symptom - where you say, I´m going to have to take some time off and rest - without a problem in the neck.
(Rolf, Ida: Rolfing and Physical Reality, 1st ed. 1978)

Ich bin krank - das sagt man nur, wenn der Hals mit betroffen ist. Ansonsten hat man Probleme.

Montag, 29. Oktober 2007

Eine Technik des Nichttuns

Artikel lesen

"Die meisten körperorientierten Techniken und Therapieformen verlangen, dass man etwas tut - sie beschreiben bestimmte Übungen, die man machen sollte, Stretching oder Atemtechniken usw. Die Alexander-Technik ist erfrischend anders: sie verlangt gerade keine Übungen, sie ist eine 'Technik des Nichttuns'."

A Technique of Non-Doing.

Sadru Thanawalla lebt und arbeitet in Seevetal (nahe Hamburg) und ist Co-Direktor der Schule für F.-M.-Alexander-Technik Reinbek.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Martha Graham: Truth in Movement

5 Minuten Video ansehen

The Martha Graham Legacy Project (MGLP) had three goals: to preserve historical materials that explicate and document the Graham legacy; to establish the Martha Graham Collection at the Library of Congress; and to create 'new' historical and artistic materials that document her legacy. The video contains interviews with early members of the Martha Graham Dance Company.

Das Martha Graham Legacy Project hat es sich zur Aufgabe gemacht, das künstlerische Erbe Martha Grahams, der großen Tänzerin und bedeutenden Choreografin des Modern Dance, der Nachwelt zu erhalten. Martha Grahams eigenes, früh formuliertes Testament lesen Sie hier: I am a Dancer.

Freitag, 26. Oktober 2007

Pilotstudie

Zurzeit läuft am Klinikum Essen-Mitte im Rahmen einer Dissertation eine [RC-] Studie zur Wirksamkeit der F.-M.-Alexander-Technik bei chronischen Nackenschmerzen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des ATFV.

Mind/Body Medicine, University of Duisburg-Essen, Germany

Dienstag, 23. Oktober 2007

Machen und Zulassen

"Unzweckmäßiges Verhalten, wie z. B. alles 'Machen', wo der Ablauf von Prozessen nur zugelassen werden müsste, verhindert (aber) zweckmäßigen Gebrauch der biologischen Ausrüstung und damit auch ihre optimale Entfaltung."
(Jacoby, Heinrich: Jenseits von »Begabt« und »Unbegabt«)

Heinrich Jacoby in Wikipedia engl. / dtsch.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Spiegelneurone? | Mirror Neurons?

Frisch aus dem Wissenschaftsticker:
"Überschätzte Tausendsassa. Forscher beginnen am einst hochgelobten Konzept der Spiegelneuronen im Gehirn zu zweifeln"

Slate Magazine
Cells That Read Minds? What the myth of mirror neurons gets wrong about the human brain. By Alison Gopnik

Der Post zu diesem Thema hier im Blog: Spiegelneurone | Mirror Neurons

Montag, 15. Oktober 2007

Right or Wrong

"You all believe that you must know whether you are right or wrong if you are to make progress."
(Alexander, F. M.: Notes of Instructions)

Ihr alle glaubt (fälschlicherweise), dass ihr, um Fortschritte zu machen, wissen müsstet, ob ihr es richtig oder falsch macht.

Samstag, 13. Oktober 2007

Wie laufe ich sexy?

2 Minuten Video ansehen

Die Zugriffszahlen auf diesen Beitrag lassen sich mit einer solchen Überschrift deutlich leichter steigern, als dass sich Bewegungsmuster auf die dargestellte Weise ändern ließen.

Freitag, 12. Oktober 2007

Wind and Sand

"There is something in nature that forms patterns. We, as part of nature, also form patterns. The mind is like the wind and the body is like the sand; if you want to know how the wind is blowing, you can look at the sand.

Our body moves as our mind moves. The qualities of any movement are a manifestation of how mind is expressing through the body at that moment. Changes in movement qualities indicate that the mind has shifted focus in the body. Conversely, when we direct the mind or attention to different areas of the body and initiate movement from those areas, we change the quality of our movement. So we find that movement can be a way to observe the expressions of the mind through the body, and it can also be a way to affect changes in the body-mind relationship."
(Cohen, Bonnie Bainbridge: Sensing, Feeling & Action, Northampton, MA, 1993)

Bonnie Bainbridge Cohen is the developer of Body-Mind Centering, an integrated approach to transformative experience through movement re-education and hands-on repatterning.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Internationale Woche der Alexander-Technik

Vom 6. bis 14. Oktober findet die Internationale Woche der Alexander-Technik statt. Die Veranstaltungen in Deutschland finden Sie hier.

Activities and more during International Alexander Awareness Week, October 6th - 14th, 2007

Samstag, 29. September 2007

The True Cause of Inability or Failure

"Some of the great intelligences have recognized that their ability was mainly due to their method of using themselves. In his Confessions, for instance, Jean-Jacques Rousseau repeatedly insists on his lack of 'natural' gifts and attributes all his achievements to his system of using himself, which took him many years to come by. (...) Rousseau noted 'Ne rien pouvoir faire à force de trop le désirer' (while he desired strongly, he could achieve nothing). Many people fail to recognize the true cause of their inability or failure. The cause is very often not lack of ability, but improper use of self - there must not be too little an urge to do, a desire to act, nor too much. Now, we may not be able to influence our inheritance, but we have a large measure of control over our urges and over the means of freeing them from inhibiting agents of which we are rarely aware. We can learn to adjust our body tensions and the state of the nervous system, so that the self-assertive and recuperative functions alternately dominate our frame. In this state of unstable balance, we find ourselves able to enact what we want more expediently."
(Feldenkrais, Moshé: The Potent Self. A Guide to Spontaneity, written in the 1940s, First Edition San Francisco 1985, dtsch.: Das starke Selbst. Anleitung zur Spontaneität, 1992)

"Mancher große Geist hat selbst erkennt, dass er seine Fähigkeiten vor allem seiner Methode des Selbstgebrauchs verdankte. Jean-Jacques Rousseau zum Beispiel betont in seinen Bekenntnissen immer wieder, er habe keinerlei 'natürliche' Begabung besessen, und schreibt seine Leistungen seinem System des Selbst-Gebrauchs zu, das sich anzueignen er viele Jahre gebraucht habe. (...) Rousseau notierte sich 'Ne rien pouvoir faire à force de trop le désirer' (solange der Wunsch in ihm zu stark war, konnte er nichts vollbringen). Viele erkennen nicht die wahre Ursache ihres Unvermögens oder Versagens. Oft ist die Ursache nicht Mangel an Fähigkeit, sondern unangemessener Selbst-Gebrauch: Weder darf der Antrieb, etwas zu tun, der Wunsch zu handeln zu klein sein noch zu groß. Nun mögen wir zwar unsere Erbmasse nicht beeinflussen können, aber wir können unsere Antriebe und Wünsche weitgehend kontrollieren und lenken, sie von hemmenden Faktoren befreien, derer wir selten innewerden. Wir können lernen, die Körperspannungen, den Zustand des Nervensystems so abzustimmen, dass die Funktionen der Selbstbehauptung und der Erholung uns abwechselnd beherrschen. Dieser Zustand des labilen Gleichgewichts befähigt uns, das, was wir tun möchten, zweckmäßiger und unseren eigenen Fähigkeiten gemäßer auszuführen."

Mittwoch, 26. September 2007

AT goes MTV

3 Minuten Video ansehen

Don´t you worry! You are not obligated to sing in an Alexander Technique Lesson!

Montag, 24. September 2007

Marcel Marceau (1923-2007)

6 Minuten Video ansehen

Am Samstagabend ist Marcel Marceau gestorben. Und mit ihm vielleicht die Kunst, für die sein Name stand.

Marcel Marceau died on September 22.

On Video: Noam Renen

Lesson 0 | Lesson 1 | Lesson 2 | Lesson 3 | Another Lesson

Vor einiger Zeit hatte ich Ihnen seine Aphorismen verlinkt, hier nun Noam Renen in Aktion. Noam Renen lebt und arbeitet in der Schweiz.

Samstag, 22. September 2007

Position and Direction

"There is no such thing as a right position, but there is such a thing as a right direction."
(Alexander, F. M.: Notes of Instructions)

So etwas wie eine richtige Position gibt es nicht, wohl aber so etwas wie eine richtige Ausrichtung.

Dienstag, 18. September 2007

The Paths of Joy and Freedom

"Any form of working with the body - Rolfing, patterning, Reichian therapy, bioenergetics, Alexander Technique - is of value only when the therapist is using his words, fantasies, fingers, or elbows to teach the flesh the paths of joy and freedom. When I feel in my fingertips nothing but resistance and pain, I know I´m moving in the wrong way; the sense of release and cooperation in the flesh is the clue that my work is going as it should."
(Johnson, Don: The Protean Body. A Rolfers View of Human Flexibility, New York 1977, dtsch.: Wie der Körper des Proteus. Rolfing und die menschliche Flexibilität, 1980)

"Jede Form von Körperarbeit - Rolfing, Aston Patterning, Reichianische Therapie, Bioenergetik, Alexander-Technik - hat nur dann einen Wert, wenn der Therapeut seine Worte, Phantasien, Finger oder Ellbogen dazu benutzt, den Körper die Wege von Freude und Freiheit zu lehren. Wenn ich in meinen Fingerspitzen nur Widerstand und Schmerz spüre, weiß ich, dass ich auf dem falschen Weg bin; das Gefühl von Entspannung und Kooperation des Körpers weist mich darauf hin, dass die Arbeit in die richtige Richtung geht."

Montag, 17. September 2007

Muscles and Bones

"Sobald Muskeln unnötigerweise zum Tragen von Körpergewicht herangezogen werden, anstatt die Knochen zu bewegen, wird ihre Beziehung zum Nervensystem gestört. Die eingehenden Impulse induzieren dann nicht mehr die zugehörigen Reflexe. (...) Die entstehende Überlastung eines Teils zu Gunsten eines anderen wirkt sich immer negativ auf das Gesamtsystem aus."
(Todd, Mabel E.: Der Körper denkt mit. Anatomie als Ausdruck dynamischer Kräfte, 2003, London 1937)

Muscles move bones. They do not bear the body´s weight.

Samstag, 15. September 2007

Erschütterungen

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Neues aus der schönen neuen Welt der Trainingswissenschaften: Ein hinter dem Ohr zu tragender Sensor misst